Nach einer dreiwöchigen Spielpause wollte der HSV Dresden II im letzten Heimspiel der Saison gegen den TSV 1862 Radeburg wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen, doch mit zunehmender Spielzeit fand der HSV immer besser ins Spiel. Vor allem im Angriff zeigte sich die Mannschaft treffsicher. Über eine stabile Defensive und konsequent ausgespielte Angriffe konnte man die Führung bis zur Halbzeit auf komfortable 17:12 ausbauen.
Für die zweite Hälfte nahm man sich vor, genau daran anzuknüpfen und den Vorsprung weiter auszubauen. Doch der Start in die zweite Hälfte verlief alles andere als geplant. Durch fehlende Ruhe und Konsequenz im Angriff sowie die nötige Effizienz im Abschluss konnte Radeburg den Rückstand innerhalb weniger Minuten ausgleichen und sogar zeitweise mit zwei Toren in Führung gehen (19:21). In der Folge entwickelte sich eine hart umkämpfte Schlussphase, in welcher Radeburg immer wieder vorlegte, sich jedoch nicht entscheidend absetzen konnte.
In der Crunchtime konnte der HSV die mehrfachen Zeitstrafen auf Radeburger Seite nicht nutzen, um sich noch einmal entscheidend abzusetzen. Da Radeburg seinen letzten Angriff nicht erfolgreich abschließen konnte, endete das Spiel mit einem 29:29-Unentschieden, das sich aus Sicht der Dresdner nach der deutlichen Pausenführung jedoch unbefriedigend anfühlt.
Fazit: Zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten prägen das Spiel. Während der HSV im ersten Durchgang eine starke Leistung zeigte und sich verdient absetzen konnte, fehlte nach der Pause die Konstanz. In der entscheidenden Phase ließ man zu viele Chancen ungenutzt, wodurch am Ende trotz klarer Pausenführung nur ein Punkt bleibt.
HSV Dresden: Lukas Bretzger, Martin Kiefer; Leonard Schkade (3), Lukas Garte (9), Jouni Biedermann, Tom Girschik (3), Tilman Ziesler, Moritz Ahnert, Cedrick Punte (4), Paul Kanzler (1), Nico Padberg (1), Fabrice Türkowsky (1), Fiete Wald, Tobias Haufe, Enrico Schroeter (2), Lukas Kopp (5)
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