Nach einer unbefriedigenden Leistung in der Vorwoche gegen Pirna ging es gegen den Tabellenzweiten aus Niederau. Dessen deutliche Niederlage in Radeberg zeigte das Punkte möglich waren.
Vor Spielstart gab es die gewohnten Frischluftrunde inkl. Geburtstagsständchen für unseren Hüter, man wird nicht alle Tage 30.
Bereits in der Erwärmung zeigte sich, dass auf dem Feld ähnlich viel Staub lag, wie vor der Halle. Zum Glück kennen wir diese Bedingungen bereits aus diversen Trainingshallen in Dresden. Das fehlende Harz tat sein übriges.
Nach Anpfiff entwickelte sich vor allem ein defensiv geprägtes Spiel. Beide Mannschaften produzierten wiederholt technische Fehler oder scheiterten an den gut aufgelegten Hütern. So konnte keine Mannschaft die 10 Tore bis zur Halbzeit erreichen (9:9). Nach Wiederanpfiff brauchte man aber wieder einmal kollektiv zu lange um Betriebstemperatur zu erreichen. Niederau nutzte dies für 3 schnelle Tore. Als Folge flog, verständlicher Weise, die Auszeit bereits nach 2 min auf den Zeitnehmertisch. Nach der zweiten Justierung lief es auch wieder besser. Bis zur 49 min hielt man den Abstand bei 3 bis 4 Toren und spielte auch wieder mit (17:13). Jetzt zeigte sich die Qualität des Niederauer Rückraumlinken Robin Haberstock und dieser führte sein Team innerhalb von 5 min auf einen solides 21:15. Das schienen aber auch die letzten Körner gewesen zu sein. Anschliessend provozierte die Dresdner Deckung immer wieder Fehler der Niedrauer und auch die wenigen Durchbrüche wurden durch Martin vereitelt. Eine Minute und 23 Sekunden vor Schluss verkürzte Niklas per 7m nochmal auf 2 Tore und man dachte hier geht noch was. Die Gastgeber zeigten auch nerven und verpassten es zweimal das Spiel zu entscheiden. Allerdings kam man selbst auch nur noch zu einem letzten Tor durch 7m.
Fazit: Unterm Strich konnte man vor allem Stolz auf die Abwehr sein. Über weite Strecken wurde das Tempospiel der Niederauer unterbunden. Vorne musste man aber der Halle Tribut zollen und konnte das eigene Tempo nicht vollständig auf die Platte bringen. Schade das es nicht für die Geburtstagspunkte gereicht hat.
HSV Dresden: Martin Kiefer (Geburtstagskind), Lukas Bretzger (1/1 7m gehalten); Leonard Schkade (2), Lukas Garte, Jouni Biedermann, Tom Girschik (1/1), Tilman Ziesler, Cedrik Punte (2/1), Flinn Punte (1), Paul Kanzler (1), Tobias Haufe (3), Enrico Schröter (5), Andreas Miersch (1), Niklas Bäumer (5/2)
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