In den ersten Minuten wollte man seinen Augen nicht so recht trauen und musste man Schlimmes befürchten. Die HSV-Jungs legten den schwächsten Spielbeginn der Saison auf die Platte. Im Angriff regierten Zögerlichkeit und auch Wurfpech, in der Abwehr fehlte der Zugriff fast völlig. Und so stand es nach knapp fünf Minuten 0:4. Was dann folgte, war zum Glück deutlich besser anzusehen. Vor allem die Abwehr stabilisierte sich hervorragend und gestattete den Gästen in den weiteren 20 Minuten bis zum Pausenpfiff nur noch drei Tore. Was für ein Wandel! Im Angriff lief bei den HSV-Jungs weiterhin nicht alles rund, aber doch genügend, um mit einer 10:7-Führung in die Kabine zu gehen. Nach den schlimmen ersten Minuten war das durchaus beeindruckend.
Die zweite Halbzeit brachte dann nicht mehr solche extremen Phasen hervor, sondern der HSV setzte sich kontinuierlich ab. Die Abwehr war weiterhin auf der Höhe, und im Angriff war die Chancenverwertung etwas besser als im ersten Durchgang. Dennoch blieb es ein insgesamt recht torarmes Spiel, in dem der HSV – abgesehen von den ersten Minuten von Halbzeit eins – immer Herr der Lage war. Die Freude bei den Jungs hielt sich nach dem 25:17 dennoch sichtbar in Grenzen. Da zeigte der zum Glück nur kurze Schock aus der Anfangsphase wahrscheinlich noch seine Auswirkungen.
C1-Jugend: Ben H. und Luc (im Tor), Theodor R. (5/2), Anton (3), Leander (3), Simon (3), Theodor L. (3), Franz (2), Luk (2), Adrian (1), Ben S. (1), Daniel (1), Emil (1), Fred, Moritz
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