Ein hochgradig spannendes Spiel haben die Besucher der Gamighalle gesehen – mit zwei Teams, die irgendwie gleich und doch auch verschieden waren. Was sie verband, war die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder Spieler auf der Platte kämpfte, jeder war für ein Tor gut, keiner fiel ab. Was sie unterschied, war das Durchschnittsalter und damit auch die Körperlichkeit: Hier waren unsere HSV-Jungs eigentlich im Vorteil, denn der Gegner bot nur Spieler des jüngeren Jahrgangs auf, aber diese machten ihre leichte körperliche Unterlegenheit mit Kampfkraft, Leidensfähigkeit und Spielwitz wett.
So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein enges Spiel auf Augenhöhe, bei dem man als HSV-Fan von Beginn an ein rechts gutes Gefühl hatte. Gegen Ende der ersten Hälfte setzten sich die Gäste allerdings ein bisschen ab, weil ihre Rückraumspieler es besser verstanden, aus dem Aufbau in die Tiefe zu gehen und sich trotz starken Gegnerkontakts durchzusetzen. Das HSV-Spiel war dagegen etwas weniger druckvoll. Und so warfen sich die Gäste trotz einiger starker Paraden von Luc eine Vier-Tore-Führung heraus.
In der zweiten Hälfte änderte sich das Muster des Spiels nicht grundlegend, aber unsere Jungs legten nun intensivere Phasen auf die Platte. Allerdings verpassten sie es, nach guten Läufen, die den Gästen zu schaffen machten, das Tempo weiter hoch zu halten. Von 15:20 kämpften sie sich auf 18:20 heran, ließen den Gegner dann aber wieder auf 19:24 davonziehen. Es folgte ein 4:0-Lauf für den HSV zum 23:24-Anschluss, aber danach hatten die Leipziger wieder gute Antworten, und unseren Jungs fehlte ein klein wenig Durchschlagskraft. So entstand am Ende ein 26:29, für das man die HSV-Jungs nicht über die Maßen kritisieren, die jüngeren Leipziger dafür umso mehr loben muss.
C1-Jugend: Luc und Ben H. (im Tor), Theodor R. (7), Franz (4), Simon (4), Moritz (3), Ben S. (2), Luk (2), Adrian (1), Anton (1), Daniel (1), Leander (1)