Nach dem enttäuschenden Auftritt in der Vorwoche gegen Pirna wollten wir an diesem Samstag gegen den Tabellenzweiten SV Niederau zeigen, dass wir mit den Spitzenmannschaften der Liga mithalten können. Uns war bewusst, dass es kein leichtes Spiel werden würde.
Die Erwärmung verlief konzentriert und mit spürbarer Energie, doch auf dem Feld konnten wir diese Spannung leider nicht wiederfinden. In den ersten Minuten ließen wir zu viele klare Chancen liegen und ermöglichten Niederau, sich früh abzusetzen. Nach rund 15 Minuten lagen wir bereits deutlich zurück, da wir sowohl in der Abwehr als auch im Angriff nicht die nötige Konsequenz an den Tag legten.
Immer wieder fanden die Gäste einfache Wege durch unsere Defensive, während wir uns im Angriff schwertaten, gute Aktionen auch mit Toren zu belohnen. Zur Halbzeit mussten wir mit einem Rückstand von sechs Toren (9:15) in die Kabine gehen.
Nach dem Seitenwechsel fanden wir besser ins Spiel. Mit mehr Einsatz in der Abwehr und einer besseren Chancenverwertung gelang es uns, den Spielverlauf phasenweise offener zu gestalten. Besonders in der Mitte des zweiten Durchgangs konnten wir durch einige Ballgewinne und schnelle Angriffe gut mithalten und ließen Niederau den Vorsprung nicht weiter ausbauen.
Leider konnten wir nicht weiter verkürzen, da wir nach wie vor zu viele gute Chancen liegen ließen und in der Abwehr immer wieder Fehler machten. Trotz einer spürbaren Leistungssteigerung reichte es nicht, um Niederau ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Am Ende mussten wir uns mit 22:30 geschlagen geben.
Fazit:
Leider ist es uns nicht gelungen, die Fehler aus dem vorherigen Spiel konsequent abzustellen. Sowohl im Angriff als auch in der Deckung fehlte uns über weite Strecken der unbedingte Wille, jeden Ball zu gewinnen und jede Chance zu nutzen. Zwar war in der zweiten Halbzeit eine klare Steigerung erkennbar, doch das fehlende Durchsetzungsvermögen und die mangelnde Konsequenz verhinderten ein besseres Ergebnis.
Nun gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, und uns bis zum nächsten Spiel gegen den OHC Bernstadt deutlich zu steigern.
HSV Dresden: Lukas Bretzger, Martin Kiefer, Danny Diedrich; Simon Köhler, Ben Donath (7), Tom Girschik (3/1), Moritz Ahnert, Cedrick Punte (6), Flinn Punte (2), Paul Kanzler, Christoph Frey (3), Andreas Miersch, Lukas Kopp (1)
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