HSV Dresden – Koweg Görlitz 32:26 (Sonntag)
Gegen die körperlich robusten Gäste aus Görlitz erwischte unsere Mannschaft einen sehr guten Start und führte schnell mit 7:3. Nach zwölf Minuten stand es 10:5, doch anschließend fehlte uns die Konstanz. Görlitz nutzte unsere Schwächephase und verkürzte bis auf 12:10. Licht und Schatten wechselten sich immer wieder ab, sodass wir trotz sicherer Pausenführung den 21:21-Ausgleich hinnehmen mussten. In einer Auszeit fanden wir zurück ins Spiel, stellten auf 23:21 und ließen den Gegner nicht mehr herankommen. Am Ende stand mit 32:26 der höchste Vorsprung auf der Anzeigetafel. Neun verschiedene Torschützen unterstreichen die geschlossene Mannschaftsleistung.
Fazit: Kein schönes Spiel, aber ein wichtiger Arbeitssieg, aus dem wir lernen können.
HSV Dresden – HC Elbflorenz 33:47 (Donnerstag)
Nach dem Tiger Cup wollten wir gegen Elbflorenz eine gute Leistung zeigen. Das Spiel begann mit viel Tempo und schönen Lösungen im Angriff – nach sechs Minuten stand es 6:6. Doch schon früh zeigte sich ein Muster: In der Abwehr fehlte uns die Konsequenz bis zur letzten Aktion. Wir konnten den Gegner stellen, aber verpassten es, Ballgewinne in eigene Tore umzumünzen. Stattdessen häuften sich einfache Pass- und Fangfehler, die Elbflorenz konsequent bestrafte. Zur Halbzeit lagen wir bereits 14:22 zurück, und auch in der zweiten Hälfte setzte sich das Bild fort. Gegen die sehr offensive Abwehr fanden wir durchaus Lösungen, doch die Zahl der leichten Fehler war zu groß.
Fazit: Das Ergebnis fiel zu deutlich aus. Entscheidend bleibt, unsere eigenen Fehler zu minimieren, um auf diesem Niveau dauerhaft mithalten zu können.
HSV Dresden – Radeberger SV 36:31 (Samstag)
Gegen unsere Trainingsfreunde aus Radeberg wollten wir zeigen, dass wir aus dem Spiel gegen Elbflorenz gelernt hatten. Nach nervösem Beginn standen wir sofort sehr stark in der Abwehr und führten 7:3. Mit hoher Intensität und Laufbereitschaft ließen wir kaum einfache Gegentore zu – eine der besten Abwehrleistungen in dieser Saison. Im Angriff unterliefen uns allerdings zu viele Fehler, sodass Radeberg bis zur Pause auf 12:10 verkürzen konnte. Nach einer klaren Analyse in der Halbzeit setzten die Jungs die Vorgaben im Angriff hervorragend um und erzielten 24 Treffer in Durchgang zwei. Zwar mussten wir beim 19:19 noch einmal den Ausgleich hinnehmen, doch ein Zwischenspurt auf 24:20 brachte die Vorentscheidung. Mit guten 1-gegen-1-Aktionen und klaren Abschlüssen belohnten wir uns und feierten am Ende einen verdienten 36:31-Sieg.
Fazit: Erste Halbzeit: defensiv überragend. Zweite Halbzeit: offensiv stark. Aufgabe bleibt, beides über längere Zeit konstant zu verbinden.
Geschrieben von Maik.
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