Im Spiel gegen Pulsnitz wollten wir die positiven Ansätze der letzten Wochen bestätigen, am Ende blieb die Aufholjagd jedoch unbelohnt. In eigener Halle zeigte die Mannschaft phasenweise sehr ansehnlichen Handball und eine deutlich verbesserte Spielanlage: Die Chancen wurden konsequenter herausgespielt, das Angriffsspiel wirkte variabler und die Abschlüsse waren häufiger gut vorbereitet. Dennoch reichte es nicht für Punkte.
Die erste Halbzeit verlief alles andere als optimal. Immer wieder fehlte es am konsequenten Rückzugsverhalten, sodass Pulsnitz einfache Lösungen gegen unsere offensive Deckung fand. Hinzu kamen technische Fehler, vergebene Großchancen und das bekannte Wurfpech. So lagen wir zur Pause mit 16:21 zurück.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Die Abwehr agierte nun deutlich stabiler, gewann wichtige Zweikämpfe und legte damit die Basis für unsere Aufholjagd. Schritt für Schritt verkürzten wir den Rückstand und in der Schlussphase schien der Ausgleich greifbar. In der 56. Minute stand es 29:30, doch der entscheidende Treffer blieb aus. Pulsnitz setzte schließlich mit dem 30:32 in der 58. Minute den Schlusspunkt – ein knapper, aber verdienter Erfolg für Pulsnitz.
Fazit: Besonders positiv ist die klare Weiterentwicklung in der Spielanlage und im Herausspielen von Chancen. Ausschlaggebend für die Niederlage war jedoch die weiterhin unzureichende Chancenverwertung, ergänzt durch technische Fehler in kritischen Situationen. Die deutlich stabilere Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit zeigt, worauf wir aufbauen können. Mehr Konstanz über 60 Minuten, ruhigere Abschlüsse und weniger Ballverluste sind der Schlüssel, um enge Spiele künftig für uns zu entscheiden.
HSV Dresden: C. Punte (6), Bäumer (5), Köhler (4), F. Punte (4), Türkowsky (3), Kanzler (2), Ahnert (2), Frey (2), Ziesler (1), Miersch (1), Dietrich, Kiefer, Atlas-Kondyra
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