Nach Jahren der Abstinenz nimmt der HSV Dresden wieder am HVS-Landkron-Pokal teil. In der 1. Runde war mit dem BSV Limbach-Oberfrohna keine geringere Mannschaft als der amtierende Sachsenmeister und letztjährige Pokalfinalist in der sehr gut gefüllten Sporthalle an der Gamigstraße zu Gast.
Gewillt, den Schwung der letzten beiden Punktspiele mitzunehmen, begann die Partie ausgeglichen. Bis zur 20. Minute entwickelte sich ein enges Spiel, in dem die Männer um den verletzungsbedingt fehlenden Kapitän Alexander Dreßler leicht die Nase vorn hatten. Gegen Ende der ersten Halbzeit stabilisierte sich die HSV-Abwehr zunehmend gegen den Angriff der Gäste, die ohne klassischen Kreisläufer, dafür jedoch mit vier Rückraumspielern agierten. So leuchtete nach 30 Minuten eine verdiente 14:11-Führung von der Anzeigetafel.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit agierte die Heimmannschaft im Angriff zu zaghaft und verlor zunehmend den Spielfaden. Plötzlich sah man sich in der 41. Minute mit 17:19 im Hintertreffen. Das Trainergespann ermahnte die Mannschaft, wieder mehr in die Tiefe zu gehen und in der Abwehr mehr Körperlichkeit in die Waagschale zu werfen. Dies zeigte Wirkung: Innerhalb von sieben Minuten schlug das Pendel wieder in Richtung Heimsieg aus, und der HSV führte mit 23:20.
Diesen Vorsprung verteidigten die Dresdner bis in die Schlussminute. Am Ende stand ein verdienter Erfolg und der Einzug ins Achtelfinale zu Buche. Die Mannschaft um den zehnfachen Torschützen Florin Träger gewann schließlich mit 31:26.
Die Heimserie steht nun bei vier erfolgreichen Spielen. Am Wochenende geht es für den HSV in die östlichste Stadt Deutschlands, nach Görlitz. Dort gilt es am 1. November 2026 um 17:00 Uhr in der Jahnsporthalle endlich den Auswärtsbock umzustoßen. Die bisherigen Auftritte in der Fremde, in Zwönitz und Glauchau, waren nicht von Erfolg gekrönt. Die Mannschaft wird jedoch alles daran setzen, auf der Heimfahrt zwei Pluspunkte im Gepäck zu haben.
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