Um dem angestrebten Wiederaufstieg näher zu kommen, galt es an diesem Wochenende, das positive Momentum der ersten beiden Spiele zu bestätigen. Dabei konnten auch keine Ausreden wie die Krankheitswelle zählen, die bereits in der Woche vor dem Spiel vor allem unseren Rückraum geschwächt hatte. Auch im Tor gab es Ausfälle, sodass sich unser Trainer gezwungen sah, die Torwartschuhe längst vergangener Tage wieder vom Nagel zu nehmen und vorsichtshalber neben der Bank bereitzulegen.
Trotz motivierter Stimmung wurde der Start des Spiels komplett in den Sand gesetzt. In der Deckung wurden die Gäste auf dem falschen Fuß erwischt, denn Weinböhla überraschte mit zwei Kreisspielern. Im Angriff taten wir uns schwer, unseren Rhythmus zu finden und uns für die herausgearbeiteten Chancen zu belohnen. Nach etwas mehr als vier Minuten lagen wir bereits mit 0:4 zurück.
Einzig die Außenpositionen funktionierten von Beginn an und verhinderten, dass Weinböhla den Vorsprung weiter als vier Tore ausbauen konnte. Nachdem dieser initiale Schreck abgeschüttelt wurde, entwickelte sich für die nächsten Minuten ein Spiel auf Augenhöhe.
Ab der 13. Minute begann das Spiel dann zugunsten des HSV Dresden zu kippen. In der Abwehr fand man immer bessere Lösungen und konnte dadurch vermehrt über einfache Kontertore punkten. Auch der Rückraum, insbesondere Cedrick Punte (7) und später Niklas Bäumer (6), kam nun immer mehr ins Rollen und konnte dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Mit einem 6:2-Lauf konnte der Rückstand von 9:5 bis zum 11:11 ausgeglichen werden.
Währenddessen machte Florian Donner im Tor souverän sein Ding, sodass die Torwartschuhe des Trainers bedauerlicherweise nicht zum Einsatz kamen. Mit einer 14:17-Führung gingen die Gäste in die Kabine.
Zum Start der zweite Hälfte konnte das positive Momentum zunächst beibehalten, wenn nicht sogar noch gesteigert werden. Von der 36. bis zur 48. Minute gelang dem HSV Dresden ein 11:2-Lauf zum Stand von 19:31, bei dem allen voran Leonard Schkade (9) keine Chance liegen ließ.
Am Ende dieses fairen Spiels stand ein verdienter 24:36-Sieg.
Großer Dank gebührt auch Luis Paragenings und Maximilian Dreßler, die aufgrund der krankheitsbedingten Ausfälle in der Zweiten aushalfen.
Durch den dritten Sieg im dritten Spiel etabliert sich unsere Zweite mit 6:0 Punkten in der Spitzengruppe der Tabelle. Dennoch muss daran gearbeitet werden, den Spielstart souveräner über die Bühne zu bekommen. Dieses Vorhaben kann direkt nächste Woche am 26.09. umgesetzt werden, denn dann treffen wir um 14 Uhr in der Gamighölle auf Medizin Bad Gottleuba.
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