Am 3. Spieltag der noch jungen Saison waren die Männer um Kapitän Alexander Dreßler beim Regionalliga-Absteiger HC Glauchau/Meerane zu Gast. Mit dem Rückenwind des Heimsiegs gegen den LHV Hoyerswerda rechnete man sich auch gegen den Staffelfavoriten etwas aus. Trotz einiger Abgänge blieb das Grundgerüst der Gastgeber um die erfahrenen Kylisek, Poppitz und Göhlert zusammen.
Zu Beginn der Partie dominierten die Abwehrreihen auf beiden Seiten. Schon früh war erkennbar, worauf es an diesem Tag ankommen würde: die Chancenverwertung. Damit taten sich beide Mannschaften schwer, sodass nach zehn Minuten ein 4:2 auf der Anzeigetafel stand.
Aufgrund der zweiten Zeitstrafe gegen Moritz Küttner bereits in der 12. Spielminute war das Trainergespann gezwungen, die Abwehr umzustellen. Da Universalspieler Markus Salm angeschlagen in die Partie gegangen war und man ihm die nötigen Pausen gönnen wollte, rückte die Mannschaft auf eine offensivere Deckungsvariante um. Durch eigene Fehler der Dresdner wuchs der Vorsprung der Hausherren bis zur Halbzeit auf 13:9 an. Dies war jedoch nicht allein dem Glauchauer Deckungsverband zuzuschreiben, sondern vor allem dem stark aufgelegten Ludek Kylisek im Tor. Der Routinier konnte in den ersten 30 Minuten beeindruckende 14 Paraden verbuchen.
In der Halbzeitpause appellierten die Trainer an ihre Mannschaft, die Abschlüsse konzentrierter zu gestalten und sich Tor um Tor an den Gastgeber heranzuarbeiten. Doch die Ladehemmung hielt an. Erst in der 40. Spielminute gelang den Dresdnern der nächste Treffer, während sich Glauchau angeführt von seinem besten Torschützen Nico Göhlert (6 Treffer) auf 20:10 absetzen konnte (43. Minute).
Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Beide Mannschaften gewährten ihren Nachwuchskräften zunehmend Spielanteile. Am Ende stand ein verdienter Sieg des weiterhin ungeschlagenen HC Glauchau/Meerane zu Buche.
Wie bereits im Eröffnungsspiel gegen den Zwönitzer HSV agierten die Männer um die Ex-Glauchauer Cal und Schürer zu fahrlässig im Abschluss. Am Ende stehen sage und schreibe 30 Fehlwürfe in der Statistik. Mit einer solchen Quote wird es in dieser Liga gegen jeden Gegner schwierig.
Nun gilt es, in der Trainingswoche weiter intensiv an der Chancenverwertung zu arbeiten. Diese wird am Samstag (26.09.2026, 19:00 Uhr, Gamig-Hölle) benötigt, um im kleinen Derby gegen die Zweitvertretung der SG Pirna/Heidenau die nächsten zwei Punkte einzufahren.
P.S.: Ein herzliches Dankeschön an die Fans, die die Mannschaft trotz des gezeigten Spiels über die gesamten 60 Minuten lautstark unterstützt haben.
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