Sachsenliga

  • Nächstes Spiel

    24.November 2018 - 12:30Uhr

    B-Jugend

    SH 121. GS - Gamigstraße

    HSV Dresden

    gegen

    HSV Weinböhla

  • Nächstes Spiel

    24.November 2018 - 14:00Uhr

    E-Jugend

    EnergieVerbund Arena

    Radebeuler HV

    gegen

    HSV Dresden

  • Nächstes Spiel

    24.November 2018 - 14:30Uhr

    A-Jugend

    SH 121. GS - Gamigstraße

    HSV Dresden

    gegen

    HSV Weinböhla

  • Nächstes Spiel

    24.November 2018 - 16:00Uhr

    E-Jugend

    EnergieVerbund Arena

    USV TU Dresden

    gegen

    HSV Dresden

  • Nächstes Spiel

    24.November 2018 - 16:30Uhr

    Bezirksliga

    SH 121. GS - Gamigstraße

    HSV Dresden II

    gegen

    SG Klotzsche

  • Nächstes Spiel

    24.November 2018 - 19:00Uhr

    Sachsenliga

    SH 121. GS - Gamigstraße

    HSV Dresden

    gegen

    LHV Hoyerswerda

  • Nächstes Spiel

    25.November 2018 - 11:00Uhr

    D1-Jugend

    SH 121. GS - Gamigstraße

    HSV Dresden

    gegen

    VfL Meißen

  • Nächstes Spiel

    25.November 2018 - 13:00Uhr

    C-Jugend

    SH 121. GS - Gamigstraße

    HSV Dresden

    gegen

    NSG Westsachsen

  • Nächstes Spiel

    25.November 2018 - 15:00Uhr

    Bezirksklasse

    SH 121. GS - Gamigstraße

    HSV Dresden III

    gegen

    SG Klotzsche

  • Nächstes Spiel

    01.Dezember 2018 - 16:00Uhr

    A-Jugend

    Großsporthalle Limbach-Oberfrohna

    NSG Gc-Mee-LO

    gegen

    HSV Dresden

01 Jan
1970

D-Jugend überzeugt in Berlin

 

Es ist schon stark, was die D-Jugendlichen zurzeit abspulen. Vor einer Woche spielten sie sich in Mölkau bei den größeren C-Jugendlichen auf einen starken dritten Platz. Dieses Wochenende waren sie beim Leistungsturnier Füchse-Cup für D-Jugendliche in Berlin.

Am Samstagvormittag machten sich 12 junge Handballer auf den Weg in die Hauptstadt. Begleitet wurden sie von vielen Eltern, welche sich wiedermal spitzenmäßig um die Verpflegung kümmerten. So konnten wir nicht nur nach der Hälfte der Fahrt mal die Beine vertreten, sondern gleich noch zum Mittag ausgiebig picknicken, weil an alles gedacht wurde, was das junge Sportlerherz begehrt.

In Berlin angekommen, wurden wir damit konfrontiert, dass unser erster Gegner Finsterwalde kurzfristig nicht anreiste. Die Organisatoren überarbeiteten schnell die Spielpläne und so standen wir dann der SV Wittenberg-Piesteritz gegenüber. Wir waren gewarnt, denn die Mannschaft aus der höchsten Liga Sachsen-Anhalts hatte soeben noch gegen den Nachwuchs der Füchse Berlin souverän und deutlich gewonnen.

Das erste Tor erzielten die Lutherstädter, doch danach stand unsere Defensive überragend. Und falls sich doch ein gegnerischer Angreifer bis vor unser Tor verirrte, wurde dieser Wurf Beute von Leo oder Franz im Tor. So stand es zur Hälfte der Spielzeit bereits 9:1, was dem Trainerteam die Möglichkeit gab, mit den verschiedensten Aufstellungen zu experimentieren. Der erste Sieg war beim 12:8-Endergebnis souverän eingefahren.

In unserem nächsten Spiel trafen wir auf den Vizelandesmeister Brandenburgs, den HSV Wildau. Wildau hatte soeben 18:7 gegen die Füchse Berlin gewonnen und wurde am Ende Turnierdritter. Wir fanden gegen Wildau keine guten Lösungen im Angriff und konnten uns zunächst nicht absetzen. Doch da wir über einen sehr ausgeglichenen Kader verfügen, wechselten wir nach der Hälfte der Spielzeit ohne Probleme durch. Nun setzten wir uns von den müder werdenden Wildauern ab und erspielten uns einen sicheren 15:11-Erfolg.

Im direkten Anschluss mussten wir in eine kleine Halle nebenan umziehen und gegen den Turnierausrichter und Nachwuchs des Bundesligisten Füchse Berlin antreten. In der Halle mit zu kleinem Spielfeld und keiner Pause fanden wir uns nur schlecht zurecht. In der Abwehr wurden zahlreiche Bälle gewonnen, doch die Konterpässe flogen fast alle zu weit, da das Spielfeld nun fünf Meter kürzer war. Auch die Räume für die 1-gegen-1-Situationen waren enger und dann trafen wir noch häufig den Pfosten und verwarfen mehrere 7-Meter-Würfe. Das alles hätte trotzdem noch zum Sieg reichen müssen, doch auch in der Abwehr spielten wir nur mittelmäßig. Und Mittelmaß reicht bei einem solchen Leistungsturnier halt gegen niemanden aus, um auch nur ansatzweise gewinnen zu können. Wir verloren gegen den Bundesliganachwuchs mit 15:17.

Trotzdem hatten wir das Halbfinalticket als Gruppenerster gebucht und warteten nun auf unseren Halbfinalgegner. Die SV Langenweddingen mit vielen schnellen kleinen Spielern hatte sich in der anderen Gruppe durchgesetzt und stand uns nun gegenüber.

Wir ließen uns die vorangehende Niederlage nicht anmerken und brachten sofort eine passende Antwort. Jeder in der Halle merkte, dass die Dresdner Jungs absolut heiß auf die Finalteilnahme waren. Langenweddingen kämpfte und wollte dem ihren Stil entgegensetzen, aber mit schnellem Handball kennen wir uns halt ebenfalls aus. Wir provozierten Fehler des Langenweddinger Angriffs und stellten sie vor schwer zu lösende Aufgaben. Das Ergebnis dieser Klasse Vorstellung war ein 14:9-Sieg und der Einzug ins Finale.

Bereits bis hierhin zeigten wir ein bärenstarkes, die Erwartungen erfüllendes, Turnier und die Jungs brachten ihre hinzu gewonnenen Fähigkeiten der letzten Trainingswochen auf die Platte. Doch das Finale sollte unsere Erwartungen übertreffen.

 Unser Finalgegner war die SC DHfK Leipzig. Aktueller ostdeutscher Vizemeister und serienmäßiger Sachsenmeister in der D-Jugend. Dazu waren sie nicht nur ungeschlagen durch das Turnier gezogen, sondern hatten auch alle bisherigen Gegner deutlich beherrscht.

Dieses Endspiel wurde auf einem hohen Niveau gespielt, wie man es in der D-Jugend nur selten sieht. Für uns ist es ein absoluter Glücksfall, dass wir ausgerechnet in diesen 16 Minuten, gegen so einen starken Gegner, die beste Leistung der letzten Monate abrufen konnten. Keine der beiden Mannschaften konnte dem Spiel seinen Stempel aufdrücken, oder sich auch nur auf zwei Tore absetzen. Jedes hart erkämpfte Tor wurde vom Gegner wieder ausgeglichen. Die Fans feuerten lautstark ihre Teams an und die Mitspieler auf den Auswechselbänken bejubelten jeden Treffer wie ihren Eigenen. Wir schafften es unter höchstem  mentalen (denn jede schlechte Aktion hätte die Niederlage bedeuten können.) und gegnerischen Druck, unsere Trainingsinhalte umzusetzen. Da wäre Erics Tor nach Rückraumwurf, Peers Prellfinte mit dem absoluten Willen sich durchzusetzen und das starke Kreuzen von Til und Anton mit Durchbruch nur beispielhaft zu nennen. Leipzig musste zu harten Bandagen greifen, um uns im Zaum zu halten, was die mehreren 2-Minutenstrafen (darunter einmal 3x2 Minuten, was gleichbedeutend mit der roten Karte ist, in 16 Minuten Spielzeit) belegen. Am Ende entscheidet sich dieses Finale mit der letzten Aktion, weil ein direkter Freiwurf sein Ziel verpasst. Wir verlieren das Finale haarscharf mit 13:14 und gewinnen den Stolz über diese Leistung, in der wir den Jungs vom Landesstützpunkt beinahe ebenbürtig waren.

Nach der Siegerehrung verließen die Dresdner gegen 19Uhr die Sporthalle, wo die Eltern bereits mit üppiger Verpflegung zum Abendbrot warteten. Die Jungs konnten sich nochmal satt essen bevor es auf die Rückfahrt ging und die Trainer sind froh, dass im Hintergrund so engagiert geholfen wird.

Aus sportlicher Sicht war dieser Ausflug der Landeshauptstädter in die Bundeshauptstadt ein Erfolg und hat die letzten Trainingseindrücke bestätigt. Wir freuen uns auf den Sachsenligastart am Sonntag, 16.September in der Gamighalle gegen Oelsnitz/ Oberlosa.

HSV Dresden: L. Teske (TW), F. Schröder (TW), L. Tittel, J. Geißler, T. Punte, V. Nickel, M. Wolf, F. Punte, T. Girschik, E. Schmelzer, A. Punte, P. Krebs

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