Spielbericht

01.12.2018 18:30 Uhr | SG Cunewalde/Sohland - HSV Dresden | Sporthalle "W.-v.-Polenz"-Schule Cunewalde | 23:21

 

SG Cunewalde/Sohland - HSV Dresden 23:21 (10:9)

 

Und täglich grüßt das Murmeltier“

 

Wer die Filmkomödie mit Bill Murray kennt, weiß wie nervig ständige Wiederholungen sein können. Wieder gut gespielt, wieder aufopferungsvoll gefightet, wieder viel Lob vom Gegner und den Zuschauern – trotzdem keine Punkte.

 

Aber der Reihe nach: Zum letzten Spiel der Hinrunde reisten wir zum Tabellenfünften nach Cunewalde. Die Gastgeber absolvierten bis dato eine gute Saison, mit einigen Achtungsergebnissen, wie dem Unentschieden gegen Görlitz. Nichtsdestotrotz hatten wir uns natürlich vorgenommen, die Punkte aus der Lausitz zu entführen.

 

In einer von beiden Seiten sehr intensiv geführten, immer fairen Partie, konnte sich keines der Teams wirklich absetzen. Da zunächst die Deckungsreihen dominierten, war der Pausenstand von 9:10 aus unserer Sicht folgerichtig. Erwähnenswert an dieser Stelle die sehr guten Torhüterleistungen. Micha lief zu großer Form auf, leider auch sein Pendant im Cunewalder Tor.

 

In Halbzeit zwei änderte nicht viel am Spielverlauf. Allerdings konnten wir schnell ausgleichen, in Führung gehen und diese auf 2 Tore ausbauen (15:13 und 16:14). In dieser Phase bestand für uns die Möglichkeit, den Vorsprung weiter zu erhöhen. Leider gelang dies nicht und die Cunewalder kamen durch ihre Nummer 17 zum 17:17. Letztlich waren es die Rückraumspieler der Cunewalder, die dem Angriffsspiel der Gastgeber ihren Stempel aufdrückten. Sehr gute Kreuzbewegungen (Nr. 15, 11 und 14) führten immer wieder zu Torerfolgen. So übernahmen die Cunewalder mit dem 19:18 wieder die Führung. Dies allein hätten wir sicher korrigieren können, nur jetzt kam der Auftritt der Unparteiischen. Das bis dahin gut agierende Schiedsrichtergespann verlor zum Spielende komplett die Linie und ebnete den Gastgebern den Weg zum Sieg. Hier schließt sich der Kreis zur Überschrift des Artikels. Ein verwehrter 7m für uns (Franz´ – Gegenspieler im Kreis), eine zweifelhafte Strafwurfentscheidung gegen Timon und vor allem ein reguläres Tor von Andreas, welches keine Anerkennung fand. Alles wohlbemerkt in den letzten Spielminuten. War da nicht was im Heimspiel gegen Zwönitz? Ein Schelm, wer da Böses denkt …

 

Um das Ganze positiv zu beenden: Wir haben ein gutes Auswärtsspiel abgeliefert. In Anbetracht der Umstände, wie dem verletzungsbedingten Fehlen von Marvin und Moritz (gute Besserung), sogar ein sehr gutes. Vielen Dank auch an Nils, der die beschwerliche Anreise aus Wernigerode auf sich genommen hat, um auszuhelfen.

Grüße an den Heimatverein in den Harz.

 

Andre' Salm

 

HSV Dresden: Michael Lellwitz, Paul Junghans; Timon Ströbel (6), Alexander Dreßler (4/2), Eric Fritsche, Andreas Reichel (1), Tilman Günther (2), Erik Haschke, Tilman Ziesler, Franz Rudolf (2), Tobias Salm, Andreas Miersch, Nils Christiansen (2), Felix Manns (2)