Spielbericht

17.11.2018 19:00 Uhr | HSV Dresden - SV Koweg Görlitz | SH 121. GS - Gamigstraße | 17:23

 

 

HSV Dresden – SV Koweg Görlitz 17:23 (8:8)

Am Ende die Luft ausgegangen

 

Der HSV Dresden hat dem Favoriten und Aufstiegs-Aspiranten Koweg Görlitz gut 50 Minuten ordentlich geärgert – am Ende musste man trotzdem die Segel streichen und die Gäste mit den Punkten ziehen lassen. Da fehlt unseren Jungs eben doch noch diese Erfahrung, sich auch solch einen Gegner so zurecht zu legen, dass er nicht mehr aus der Ecke kommt.

 

So manch Einer mochte sich in den ersten Minuten die Augen gerieben haben. „Verkehrte Welt“ auf dem Boden der Gamighalle. Der Gastgeber und Aufsteiger führte nach 5 Minuten mit 3:0 gegen einen der Großen in der Sachsenliga. Und dabei hatte man noch drei „Riesen“ liegen gelassen. Und auch wenn die Görlitzer dann beim 4:4 ausgleichen konnten – beim 8:5 in der 25. Minute waren die „Jungen Wilden“ wieder davon gesprungen. Leider kassierten die aufopferungsvoll kämpfenden Dresdner Jungs noch vor der Halbzeit wieder den Ausgleich. Aber es war trotzdem eine herausragende erste Spielhälfte – vor allem im leichtfüßigen und aufmerksamen Abwehrverband mit einem glänzenden Micha Lellwitz im Tor. Die Jungs bestätigten damit ihre tolle Leistung, die sie im Auswärtsspiel in Glauchau gezeigt hatten.

 

Im Zweiten Spielabschnitt war die Partie lange ausgeglichen – aber der HSV musste sich jedes Tor hart erkämpfen. Das ging natürlich auf die Substanz. Beim 16:18 in der 54. Minute waren die Gastgeber noch auf Augenhöhe – dann mussten sie diesem Tempo Tribut zollen und unterlagen am Ende noch deutlich. 17 Tore sind eben zu wenig für einen Sieg in der Sachsenliga. Aber die Vorstellung sollte der Mannschaft Zuversicht geben für die nächsten Aufgaben. Vielleicht kommt ja am nächsten Sonnabend zu hause gegen Hoyerswerda wieder etwas Zählbares heraus. Verdient hätten sich's die Jungs auf jeden Fall.

 

Jens Albrecht

 

HSV Dresden: Michael Lellwitz, Paul Junghans; Timon Ströbel (1), Alexander Dreßler (8/4), Eric Fritzsche, Andreas Reichel (2), Tilman Günther (1), Erik Haschke, Moritz Küttner, Tilman Ziesler (1), Marvin Vollmer (1), Felix Manns (3), Nils Christiansen, Lukas Garte