Spielbericht

15.09.2018 19:00 Uhr | HSV Dresden - SG Germania Zwenkau | SH 121. GS - Gamigstra├če | 18:21

 

HSV Dresden – Germania Zwenkau 18:21 (8:13)

Sechs Minuten kosteten den Sieg

 

Auch im zweiten Heimspiel der Sachsenliga-Saison gab es leider keinen Sieg für den HSV Dresden. Aber die Jungs waren ganz nah dran.

Sehr ausgeglichen begann die Partie gegen die jungen Zwenkauer, die ähnlich wie die HSV-Männer, sehr dynamisch und mit viel Risiko agierten. Bis zum 8:8 nach 24 Minuten wechselte die Führung ständig. Die Abwehrreihen bestimmten das Bild, gute Torhüterleistungen auf beiden Seiten inklusive, wenig Tore.

Die letzten 6 Minuten vor der Pause sollten sich für das Heimteam am Ende als die „Genickbrecher“ herausstellen. Denn da wollte kein Ball mehr ins Zwenkauer Tor und hinten kassierte man gleich 5 Buden. Da bist du eigentlich gleichwertig und gehst mit fünf Nassen in die Pause. Das kann ein echter Stimmungskiller sein.

Aber nicht bei den HSV-Männern. Die wollten gleich nach der Pause wieder korrigieren, machten auch zwei schnelle Tore – aber der Abstand pendelte sich dann so bei 3 Toren ein. Gut zwei Minuten vor dem Ende kamen die Dresdner Jungs beim 18:20 auf zwei Tore heran, hatten zweimal die große Chance, den Anschluss zu schaffen – aber es sollte nicht sein.

So gewann am Ende knapp die Mannschaft, die etwas cleverer und abgezockter war. Das ist für die Dresdner zwar sehr schade – aber kein Beinbruch. Daraus werden die Jungs lernen und vielleicht schon am nächsten Sonntag in der Crunchtime etwas „kälter“ sein. Dann geht es nach Kamenz. Da wären zwei Auswärtspunkte Gold wert ...

 

Jens Albrecht

 

HSV Dresden: Paul Junghans, Michael Lellwitz; Timon Ströbel (3), Alexander Dreßler (5/1), Franz Rudolf (1), Eric Fritzsche (1), Tilman Günther, Erik Haschke (2), Marvin Vollmer (3), Andreas Miersch, Felix Manns (2), Nils Christiansen (1), Tobias Salm, Moritz Küttner