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Spielbericht
SSV Heidenau – HSV Dresden 32:21 (10:9)
Punktspiel mit 120 Minuten Verlängerung
Bei bestem Handballwetter traf sich der Tross des HSV III am Sonntag, um sich im Duell mit dem SSV Heidenau zu messen. Die Anzahl der teilnehmenden aktiven Handballer aus HSV-Sicht war recht überschaubar. Kochi, Flosse, Plotza, Ulle, Lars & Spiritus Rektor Frank Koppen fanden den Weg aus unterschiedlichsten Gründen nicht in die Halle. Mit diesem Handicap belastet war von Beginn an klar, dass man mit den Kräften über 60 Minuten haushalten musste. Ein weiteres Handicap war das Harzverbot und der Spielball Marke „Luftballon“.
Die 1. Halbzeit gestaltete sich recht gut von HSV-Seite. Auch wenn man sich gegen die offensive 1:5-Abwehr der Gastgeber schwer tat, wurden die Angriffe lange ausgespielt und schnelle Konter der Heidenauer verhindert. Die eigene Abwehr stand solide und Bruder im Tor zeichnete sich mit vielen guten Paraden aus. Nach engen 30 Minuten bildete sich ein Spielstand von 10:9 ab. Zum Pausentee wurde dann die Devise ausgegeben „...weiter so…“.
Leider ging es aber nicht „…weiter so…“. Der Start in die 2. Halbzeit wurde komplett verschlafen. Im Angriff zu hastig abgeschlossen und teilweise vogelwild. Heidenau mit schnellen Kontern und leichten Toren. Bruder im Tor stemmte sich weiter gegen die drohende Niederlage, stand aber, weil zu oft allein gelassen, auf verlorenem Posten. Nach 45 Spielminuten und einem Spielstand von 25:15 war das Ding gegessen. Der HSV kämpfte und erzielte noch das eine oder andere sehenswerte Tor. Am Ende stand aber trotzdem eine deftige Niederlage ins Haus. 32:21 als Ergebnis müssen die HSV Mannen erst mal verdauen.
Für den einen oder anderen Sportsfreund ging der Aufenthalt in Heidenau in die Verlängerung. Da Frankie seinen Autoschlüssel im geschlossenen Auto hinterlegt hatte, verzögerte sich die Abreise um ca. 2 Stunden. Glückwunsch.
Nächste Woche steht das Duell gegen den selbsternannten Aufstiegsfavoriten aus Radeburg im Kalender. Die Aufgaben werden nicht leichter. So heißt es diese Woche gut zu trainieren und dann mit etwas Glück und viel Können für eine Überraschung zu sorgen.
Chrisch
Es spielten: Bruder, Otto, Gurke (1), Ralle (2), Fobi (7), Fränki (4), Andre, Baumi (4), Chrisch (3)
Geistiger Beistand auf der Bank: Wolle
Spielbericht
HSV Dresden III – TSV Radeburg 27:30 (10:13)
Hürde Radeburg etwas zu hoch
Mit dem Handballern aus Radeburg gastierte der von vielen gehandelte Staffelfavorit in der Gamighalle. Mit Martin Hrib und Mike Buschhaus präsentierte Radeburg zu Saisonbeginn namenhafte Neuzugänge. Eine Investition, die in dieser Liga recht unüblich ist. Mit der Radeburger Mannschaft reisten auch zahlreiche Fans mit auf die Gamigstraße, um ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen.
Der HSV musste zwar auf Kochi und Ulle verzichten, allerdings präsentierte sich die Mannschaft besser besetzt als beim Gastspiel in Heidenau. Zu Beginn des Spiels erzielten die Gastgeber ein paar schöne Field Goals. Da diese allerdings nur beim American Football 3 Punkte einbringen, sahen sich die Mannen um Trainer Frank Koppen einem frühen 3:7 Rückstand gegenüber. Mitte der ersten Halbzeit kam man besser ins Spiel und konnte den Rückstand verkürzen. Bruder im Tor erwischte einen Sahnetag und hielt mit zahlreichen Paraden die Mannschaft im Spiel. Der Stand von 10:13 zur Halbzeit ließ alle Möglichkeiten auf einen Sieg offen.
Radeburg spielte nach Start in den zweiten Durchgang besser auf und enteilte dem HSV auf 7 Tore. Die anfangs erwähnten Neuzugänge machten in dieser Phase den Unterschied. Der HSV kämpfte aber aufopferungsvoll und versuchte alles. Negativer Höhepunkt der Partie war die Spielunterbrechung der Schiedsrichter, um die Radeburger Fans zu Recht zu weisen. Bei aller Unterstützung für die eigene Mannschaft, ein gewisses Verhaltensniveau darf man beim Handball durchaus erwarten. Die Radeburger Mannschaft tat es ihren Fans gleich und schaltete vom Niveau her einen Gang zurück und der HSV war da. Ralle traf aus allen Lagen und die gut ausgespielten Angriffe führten zum Torerfolg. Mit drei Toren Rückstand in Minute 55 war man wieder dran. Am Ende reichte aber die Kraft nicht, um den Bock umzustoßen.
Mit der 27:30 Niederlage gegen einen sicher nicht übermächtigen Gegner war am Ende keiner zufrieden. Zu viele Fehler im eigenem Spiel und undiszipliniertes Verhalten gegenüber dem Schiedsrichterpaar aus Meißen waren die Gründe für die unnötige Niederlage. Auch wenn das Handballprojekt Radeburg nicht der Gradmesser für das Männerteam vom HSV III sein kann, so ist es umso ärgerlicher, dass man an zwei Punkten geschnuppert hat.
CF
HSV Dresden: Bruder, Flosse, Baumi (3), Fränki (1), Otto, Plotza (3),Ralle (9), Gurke, Fobi (3), Andre (1), Lars (3), Chrisch (5)
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HC Sachsen Neustadt/Sebnitz – HSV Dresden III 33:20
Neustadt/Sebnitz mit einer Oma
Zum wiederholten Male reiste die Mannschaft des HSV III mit äußerst dünn besetztem Kader zu einem Auswärtsspiel. Zwar fanden sich auf dem Parkplatz am Sportgelände 4 Autos aus DD ein, allerdings befanden sich nur 8 aktive Handballer darin. Darunter Otto (Fußhandicap) und Chrisch (krankheitsgeschwächt). Kochi, Lars, Gurke, Flosse, Hermi, Ulle & Frank Koppen waren aus unterschiedlichsten Gründen nicht anwesend. Warum ein Spiel auch am Wochenende in den Herbstferien stattfindet, diese Frage muss an den Spielansetzer gestellt sein. Die kinderreichen Spieler des HSV können nicht zum Spiel oder verschieben den Urlaub. Diese Probleme hatten die Spieler des HCS, mit einem gefühlten Durchschnittsalter von 21 Jahren, bestimmt nur sekundär.
Das der HSV III schon die ganze Saison am Rande der zumutbaren Kaderstärke agiert, ist jedem Beteiligten bewusst. Man konnte trotzdem immer gut dagegen halten und Spiele knapp gestalten. Soviel sei vorweggenommen, dies gelang beim HCS nicht. Der HSV geriet schnell in Rückstand und tat sich im Angriff schwer. Der Spielfluss fehlte und im Angriff wurde überhastet abgeschlossen. 11:3 nach 10 Minuten war ein klassischer Fehlstart. Durch eine Überzahl-Situation kam der HSV wieder heran - mit ein paar schön heraus gespielten Toren. In dieser Phase fielen ein paar merkwürdige Entscheidungen gegen den HSV. Abseits des Spielgeschehens wurden falsche Sperren gepfiffen, Stürmerfouls ohne Körperkontakt und harmlose Abwehraktionen des HSV mit 7m geahndet. Dazu leistete man sich auch den einen oder anderen technischen Fehler zu viel und Neustadt enteilte zur Halbzeit auf 7 Tore. Zu allem Überfluss verletzte sich Plotza noch am Oberschenkel und war nur noch beschränkt Einsatzfähig.
Vor Ende der 1.HZ keimte noch mal Hoffnung auf, als Bruder im Tor mit einer 2 Minuten Strafe auf die Bank musste und ein Feldspieler sich ins Tor stellte. Mit einer Quote von fast überragenden 33% gehaltenen Bällen, hätte man das Spiel drehen können, aber die Personalsituation ließ es nicht zu und Bruder musste wieder ins Tor (Der Spaß sei mir verziehen). Bruder machte zu seinem 35. Geburtstag ein gutes Spiel und war zu oft allein auf weiter Flur.
Die 2. HZ blieb von berichtesswerten Höhepunkten großteils verschont. Beim Skat hätte man gesagt, dass Neustadt eine „Oma“ auf der Hand hatte und diese bloß noch zu Ende spielen musste. Umso unverständlicher die Szene, als ein Spieler des HCS frei und ungehindert das Spielgerät im Gesicht von Torhüter Bruder unterbrachte. Ob Absicht oder nicht sei dahin gestellt (wo gehobelt wird fallen Späne), aber eine Entschuldigung gehört zum guten Ton, diese blieb leider auch nach dem Spiel aus.
Beim Stand von 23:18 kristallisierte sich eine ertragbare Niederlage für den HSV III heraus. Als dann aber dem Kreisläufer Frank Thorandt ,mit 65 kg und 1,70 m eher der Zwerg unter den Kreisläufern, 3x hintereinander falsche Sperre am Kreis abgepfiffen wurde (das Spielgerät war alles andere als in der Nähe der Aktion) und eine obligatorische 2-Minuten Strafe wegen Präsentation der eigenen Meinung folgte, wurde es dann doch noch eine Packung. Mit 33:20 verlor der HSV beim HCS Neustadt/Sebnitz.
Dieses Spiel ist sicher kein Beinbruch. Aufgrund der anhaltenden Personalknappheit musste ein Spiel auch mal gegen die Wand gehen. So wird der HSV weiter auf den ersten Ligasieg warten. Man darf gespannt sein, wann dies der Fall sein wird und wann endlich der komplette Kader sich am Spieltag zusammenfindet.
C.F.
HSV Dresden: Bruder (Tor), Baumi (7), Fobi (7), Chrisch (4), Fränki (1), Plotza (1), Otto, Andre‘
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HSV Dresden III – SG Klotzsche 29:29 (11:16)
Erster Punkt der Saison - Kellerduell endet Remis
Der 2. Platz gegen 3. Platz lautete die Spielpaarung zum Sonntagmittag auf der Gamigstraße. Zumindest wenn man die Tabelle von unten betrachtet. Der HSV Dresden lud zum Kellerduell gegen die SG Klotzsche. Diese Partien waren schon zu Bezirksklasse-Zeiten immer knappe und spannende Auseinandersetzungen. So viel sei vorweg genommen, auch diesmal hielt dieses Duell was es versprach.
Der HSV Dresden III., zwar ohne die wichtigen Säulen Kochi, Ralle & Plotza, aber zumindest mit einer Bank, die Coach Koppen Möglichkeiten zu Wechselspielchen bot. Die folgenden Zeilen hätte man durchaus mit STRG+C und STRG+V aus vorangegangen Spielberichten entnehmen können. Zu Spielbeginn war der HSV nicht wirklich da. In der Abwehr fehlte die richtige Einstellung und der Angriff war zu statisch und nicht entschlossen genug. Früh lag man im Rückstand und es fehlte der letzte Biss in den eigenen Aktionen. Aus leichtfertigen Ballverlusten im Angriff resultierten eiskalt verwandelte Konter der Gäste aus Klotzsche. Über die Spielstände 2:5 , 7:12 und letztlich 11:16 pfiffen die Unparteiischen zum Pausentee. Ein deutlicher, aber auch unnötiger, Rückstand leuchtete von der neuen Anzeigetafel unterm Hallendach.
Nach der Halbzeit versuchte der HSV zur Aufholjagd zu blasen. Der Rückstand wurde recht schnell aufgeholt und man war mit 2 Toren Rückstand (16:18) in Schlagdistanz. Nach doppelter Unterzahl erfolgte aber der erneute Rückschlag und man lag mit 18:23 zurück. Die HSV-Mannen kämpften jedoch aufopferungsvoll weiter und steckten zu keiner Zeit den Kopf in den Sand. Im Angriff wurde nicht nur die Brechstange ausgepackt, sondern auch mit schönen Spielzügen der Torerfolg gesucht. Mit guter Abwehr und einem starken Bruder im Tor in Halbzeit zwei, verkürzte man den Rückstand weiter. Auch mal ein Tor aus unmöglichem Winkel von Spielgestalter Otto trug dazu bei. Wenige Minuten vor Schluss war man mit einem Tor dran. Aber der Ausgleich wollte nicht fallen. Stattdessen kam Klotzsche wieder auf und erhöhte die eigene Führung auf 29:26.
Mit einem letzten Kraftakt kämpfte sich die Mannschaft wieder heran, auch wenn der ein oder andere Spieler schon stampfend und schnaufend im „Dampflock-Modus“ war. Bei 28:29 nagelte, der an diesem Tag etwas glücklose Fobi, den Ball erneut an den Innenpfosten ... kein Tor. In der Abwehr wurde der Ball aber zurück erobert und vorne zum viel umjubelten Ausgleich versenkt. Jetzt hieß es in der Abwehr die Führung verteidigen und das Unentschieden zu halten. Der Angriff der Gäste wurde vereitelt und der HSV befand sich 20 Sekunden vor Schluss im Ballbesitz. Jetzt konnte man seinerseits erstmals in Führung gehen und den Spielverlauf auf den Kopf stellen. Der letzte Angriff landete zunächst im Block, den abprallenden Ball angelte sich Fränkie freistehend am Kreis und dann ... Schlusssirene.
Mit einem leistungsgerechten Unentschieden endete dieser Handballkrimi. Auch wenn es eine enge Partie war, muss man betonen, dass sich beide Mannschaften einen fairen Wettkampf lieferten.
Fazit: Die erste Halbzeit pfui, die zweite Halbzeit hui. Wenn es dem HSV gelingt, die richtige Einstellung zum Spiel von Beginn an einzubringen, sind in so einer Partie auch zwei Punkte zu holen. Lobenswert mit welcher Moral sich der HSV am Ende gegen die Niederlage gestemmt hat und so jeder ein Stück weit zum Punktgewinn beigetragen hat.
Chrisch
HSV Dresden III: Bruder, Flosse, Baumi, Fränki (3), Otto (4), Gurke, Fobi (3), Andre‘ (2), Lars (1), Chrisch (13), Ulle (3), Gerrit
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HSV Dresden – HSV Freital 39:29 (17:14)
Erster Sieg der Saison
Im Kellerduell der Bezirksliga zwischen dem HSV Dresden und dem HSV Freital konnte das gastgebende Team einen klaren Sieg erringen. Die Spielvorbereitung lief mehr als unglücklich. Der zur Öffnung der Halle benötigte Schlüssel war nicht da. Mit viel Organisationstalent wurde das fehlende Objekt organisiert. Was den Spielbeginn allerdings um 30 Minuten verlagerte. Ein weiteres Manko war das Fehlen der Schiedsrichter. Zum wiederholten Male musste ein Laien-Duo an der Pfeife gebildet werden. Dieses bestand aus den Sportfreunden Düsel (1. Männer HSV Dresden) & Kluge (1. Männer HSV Freital). Der Dank gilt den beiden Herren, die sich freiwillig dazu bereit erklärten. Darüber hinaus zeigten Sie eine unauffällige und solide Leistung. Hut ab.
Als dann der Ball endlich durch die Halle flog, entwickelte sich ein munteres Spielchen. Vom 3:3 setzte sich der HSV Dresden früh ab. Mitte der 1. Halbzeit führte man 11:6. Der Ball lief in dieser Phase schön durch die Reihen und mittels guter Spielzüge und viel Druck in den Aktionen gelangen Tore. Durch ein paar Wechsel auf Seiten des Heimteams geriet der Spielfluss ins Stocken und Freital kam wieder etwas heran. Kochi fing sich unnötige 2 Minuten Pause und der Vorsprung schrumpfte auf ein Tor zusammen. Mit einem kurzen Kraftakt konnte aber die Führung zur Pause wieder auf 3 Tore ausgebaut werden. In der Kabine analysierte Coach Koppen die 17:14 Führung. Er forderte noch mehr Einsatz und wieder mehr Spielfluss.
Die Vorgabe des Trainers wurde gut umgesetzt. Die Abwehr stand stabil und der Vorsprung wurde Stück für Stück ausgebaut. Über das 28:24 Mitte der 2. Halbzeit wurde die Führung deutlich erhöht. Beim 33:26 war der Drops gelutscht. Jeder Spieler bekam jetzt Einsatzzeit und die Führung wurde locker über die Zeit gebracht. Beim Endstand vom 39:29 stand der erste Doppelpunktgewinn der Saison zu Buche. Etwas spät - aber besser als nie.
Der Tabellenletzte wurde vom Ergebnis klar beherrscht. Der Erfolg gründete aber auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der Bruder im Tor und Kochi mit 16 Treffern herausragten. Der Tag endete so chaotisch wie er begonnen hatte. Die Duschen waren kalt und das Bier war zu schnell alle. Aber mit erneut gutem Problemmanagement konnte auch hier Abhilfe geschaffen werden. Erwähnenswert ist noch der Sieg der Handball Damen vom MSV Dresden. Die Juventurienen der Verbandsliga Frauen schlugen in einer epischen Schlacht den ungeschlagenen Tabellenführer aus Hoyerswerda mit 21:20. Glückwunsch dazu.
Chrisch
HSV Dresden: Bruder, Baumi (4), Otto, Plotza (4), Gurke, Kochi (16), Fobi (7), Lars (5), Chrisch (2), Gerrit (1)
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HSV Dresden III – HC Elbflorenz III 36:15 (17:9)
BERLIN, BERLIN ... wir fahren nach ...
Kurz vor Weihnachten bescherte der Weihnachtsmann dem HSV III ein kleines Stadtderby. Im Viertelfinale des Bezirkspokals stand man dem eine Liga tiefer agierenden HC III gegenüber. Beim Wort „Pokal“ denken natürlich viele an Überraschungen der Sportgeschichte wie Spielvereinigung Vestenbergsgreuth gegen den großen FC Bayern oder auch die Pokalsensation der SG Dynamo Dresden gegen Bayer 04 Leverkusen. Solch ein Erfolg des unterklassigen Teams wollte der HSV Dresden natürlich tunlichst vermeiden. Im Vergleich zur Vorwoche war die personelle Situation deutlich verbessert. Otto, Kochi und Chrisch kehrten ins Team zurück. Dies gab Trainer Frank Koppen einen deutlich größeren Spielraum für taktische Spielereien.
Von HC Seiten hoffte man natürlich, dass für dieses Spiel die oft beschworenen „Andere Gesetzte“ gelten. Zu Spielbeginn lag der HSV schnell in Führung, jedoch kämpfte sich der HC genauso schnell wieder heran. Schon hier war zu merken, dass die Abwehr engagiert arbeitete und im Angriff die Mischung aus Kombinationen und beherzten Aktionen in der Kleingruppe gefunden wurde. Logische Folge des dominanten Auftritts war eine klare Führung. Zur Halbzeit hatte man einen soliden 17:9 Vorsprung auf die Anzeige gezaubert. Trainer Koppen zeigte sich zufrieden von der angebotenen Leistung und Torhüter Flosse lobte den vor ihm stehenden Abwehrriegel.
Zum Start in den zweiten Durchgang versuchten sich die Gäste mit einer offensiven 4:2 Abwehr und Kochi und Fobi wurden an die kurze Leine genommen. Die gut eingespielte Mitte-Kreis-Formation Chrisch / Lars und die spielstarken Außen Plotza / Baumi wussten die sich nun bietenden Lücken zu nutzen und stellten den Gegner vor unlösbare Aufgaben. In der Abwehr wurde weiter sehr gut gearbeitet und dem Gegner bis zur 50. Minute lediglich 2 Tore zugestanden. Hinzu kam, dass sich die Gäste selbst schwächten. In einer emotionalen Ansprache an den Schiedsrichter bemängelte ein gegnerischen Spieler dessen Leistung. Für Epilog, Hauptteil und Schlusswort gab es jeweils eine Strafe. Die Rede wurde dann letztendlich mit der Roten Karte ausgezeichnet. Glückwunsch dazu.
Auf Grund der klaren Verhältnisse wurde auf HSV Seite munter gewechselt und jeder Spieler erhielt seine Einsatzzeit. Mit dem klaren 36:15 gelang dem HSV ein versöhnlicher Jahresabschluss. Ein Erfolg, den man nicht wieder überbewerten sollte. Die Aufgaben in der Liga werden nicht einfach im neuen Jahr. Die Aufgabe im Pokal eben so wenig. Hier wartet im Halbfinale der Primus der Bezirksliga aus Radeburg. Lobenswert war die Leistung von Lars. Der im Spiel seinem Gegenspieler immer den eigenen Körper entgegenstellte und auch beim runden Leder stets sicher zugriff. Diese Leistung konnte er auch auf der abendlichen Weihnachtsfeier abrufen. ;-) In diesem Sinne allen Spielern, Fans, Handballern und Überhaupt ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2012.
CF
HSV Dresden III: Flosse, Bruder, Baumi (6), Plotza (3), Andre (2), Lars (2), Ulle, Fränki (2), Fobi (6), Otto, Kochi (12), Chrisch (2), Karsten (1)
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SV Niederau – HSV Dresden III 32:33 (14:15)
Auf Tebow´s Spuren
Bei diesem Duell lohnt ein Blick in die Vergangenheit. Unzählige Duelle standen in den letzten Jahren zu Buche. Der Großteil der Spiele war bis zum Ende spannend. Im Nachgang erhält auch dieses Duell dieses Prädikat.
Der Tabellendritte aus Niederau spielt ein sehr gute Saison, so dass im Vorfeld die Favoritenrolle bei den Hausherren lag. Der HSV hatte mit altbekannten Problemen zu kämpfen. Mit nur 10 Spielern war der Kader wieder etwas schmal besetzt. Otto, Lars, Ralle & Gurke waren nicht einsatzfähig. Auch Trainer Koppen konnte aus privaten Gründen nicht am Spiel teilnehmen. Das Traineramt wurde vom Duo Ralle & Jürgen ausgeübt. Beim Betreten der Halle war jedem Spieler klar, dass er etwas falsch gemacht hatte. Skiunterwäsche wäre an diesem Tag ein MUSS gewesen. Anscheinend war im Niederauer Forst das Holz alle oder die Gemeinde wollte Heizkosten sparen. Summa Summarum die Halle war eine Kältekammer.
Nach der dringend notwendigen Erwärmung der Mannschaften entwickelte sich ein gutes Bezirksligaspiel. Nach der 1:0-Führung des HSV fand Niederau die schnellen Antworten und ging selbst 4:2 in Führung. Vom Run & Gun Spiel der Niederauer hatte man im Vorfeld gewarnt und bis auf die Anfangsminuten hatte man dies gut im Griff. Das Spieltempo wurde durch lang, aber gut ausgespielte Angriffe verschleppt. Immer wieder wurden Kombinationen gespielt und Angriffe erfolgreich abgeschlossen. Das Rückzugverhalten war vorbildlich und im 6:0-Riegel wurde gut gearbeitet. Einziges Versäumnis war die Tatsache, dass man sich deutlicher hätte absetzen müssen. So stand eine knappe 15:14-Halbzeitführung zu Buche.
Der zweite Durchgang verlief ähnlich knapp und beim Stand von 19:19 herrschte Gleichstand. Im Angriff des HSV wurde umgestellt. Chrisch erhielt aufgrund seines körperlichen Zustands eine Pause und man agierte mit zwei Kreisläufern. Niederau reagierte mit einer Pressdeckung gegen Kochi. Die sich nun bietenden Lücken nutze Fobi vorbildlich. Mit 4 Toren in Folge im Angriff stellte er die Niederauer Abwehr vor Rätsel. Bruder agierte im Tor mit Licht und Schatten. Aber in dieser Phase des Spiels zeigte er viel Licht. So konnte in Minute 50 ein 3-Tore-Vorsprung verbucht werden. Niederau war zu diesem Zeitpunkt noch keinesfalls geschlagen. Sie kämpften sich auf 1 Tor heran. Im Angriff stellte der HSV auf Anfangsformation um. Jetzt galt es auf Tebow´s Spuren zu wandeln. Tim Tebow, der Quarterback der Denver Broncos, sorgt derzeit in der NFL für Furore. Sein Markenzeichen: enge Spiele mit der richtigen Antwort für den Gegner zu entscheiden. Diese mentale Stärke zeigte der HSV. Die Angriffe wurden ohne Hektik erfolgreich abgeschlossen. Eine Minute vor Schluss führte der HSV mit einem Tor. Ralle und Jürgen warfen die Grüne Karte. In der Auszeit atmete man durch und besprach den Spielzug für den finalen Angriff. Kochi wurde in bester Tebow-Time-Manier freigespielt und klinkte ein. Die Abwehr hielt dem folgenden Angriff der Niederauer lange stand. Der Anschlusstreffer viel erst 10 Sekunden vor Schluss. Anwurf der Dresdner und Schluss.
Mit 33:32 ging man in einem Handballkrimi als Sieger vom Platz. Auswärtssieg schallte es durch die Kältekammer und zahlreiche Schulterklopfer wurden verteilt. Ein guter Start in das Sportjahr 2012. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem überragenden Kochi wurde der Tabellendritte bezwungen. Weiter so Jungs. Ebenfalls eine starke Leistung boten die Herren in Schwarz. Das Duo Siegert/Köhler vom Ortsrivalen ESV bot eine der besten Leistungen, die man in dieser Saison zu Gesicht bekommen hat. Mit Ruhe und Übersicht führten Sie ein enges Spiel. Glückwunsch dazu.
Nicht nur der HSV war am Wochenende erfolgreich, auch der erwähnte Tim Tebow schrieb seine Legende weiter. Im Playoff-Wildcard Game brachte er und seine Denver Broncos in der Overtime die beste Defense der NFL und mehrmaligen Super-Bowl Champion Pittsburgh Steelers zu Fall.
Soviel Nebeninformationen dazu. Für den HSV gilt es jetzt die angebotene Leistung in den nächsten Spielen erneut abzurufen. Der Sieg hat gezeigt, man kann jeden schlagen. Oder um es mit Uli Hoeneß Worten zu sagen. „The trend is your friend“
Chrisch
HSV Dresden III : Bruder, Flosse, Kochi (17), Fobi (6), Baumi (4), Fränki (2), Chrisch (1), Plotza (3), Ulle, Andre
Spielbericht
Bezirksliga Männer 15.01.2012
HSV Dresden – SSV Heidenau 30:26 (15:12)
(manchmal kommen keine Spielberichte – hier nun gleich zwei unabhängig voneinander entstandene Wortmeldungen … wir wollen niemandem etwas vorenthalten!)
Handball kann sooo schööööön sein…
… wenn man als Sieger das Spielfeld verlässt. Scheinbar wollen sich die Männer der Dritten des HSV Dresden genau an dieses Gefühl gewöhnen. Grund hierfür ist der nun schon zweite Sieg in Folge im Jahr 2012. Nachdem am vergangenen Wochenende in Niederau zwei Punkte entführten wurden, konnte an diesem Wochenende ein Sieg gegen den SSV Heidenau eingefahren werden. 30:26 hieß es am Ende völlig verdient für den HSV.
Optimal eingestellt hatte Trainerfuchs Frank Koppen sein Team. Seine Jungs setzten die vereinbarte Taktik vom Anpfiff ab hervorragend um. Vor allem forderte er von jedem Spieler vollste Konzentration und Teamarbeit im Abwehrriegel. Schließlich wirkte man speziell in der Abwehr – einst das Prunkstück der Dritten - im alten Jahr sehr verunsichert. Im Angriff hieß es ausschließlich „sicher Spielen“ und „keine leichtsinnigen Fehler“ produzieren, um den Heidenauer Männern keine Kontermöglichkeiten zu eröffnen.
„Ralle“ Herrmann agierte seit monatelanger Verletzungspause als Regisseur im Team des HSV und wusste seine Mitspieler stets sehr gut in Szene zu setzen. Die Gäste versuchten von der ersten Minute an, Torjäger Andreas Koch per Manndeckung außer Kraft zu setzen. Das gelang ihnen jedoch weniger gut, denn „Kochi“ erzielte von den ersten 6 Treffern, gleich mal 4 und es stand 6:3 für Dresden. Genau mit diesen 3 Toren Abstand hielt sich der HSV, bei denen nur Christian Franke und Torsten Mohr fehlten, die Gäste fast über die komplette erste Spielhälfte vom Hals. Mit dem Pausenpfiff erzielte „Baumi“ per Schlagwurf aus ca. 12 Metern Entfernung das wichtige 15:12 für den HSV.
„Baumi“ war es auch, der kurz vor dem Wiederanpfiff bei seiner Ansprache diese 3-Tore-Differenz von seinen Mitspielern einforderte „Näher kommen die nicht mehr ran…“ So sah es auch lange Zeit aus. Über die Station 18:12 kamen die einheimischen Männer durch sehenswerte Treffer auf den Zwischenstand von 20:14 und das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt vorentschieden. Doch das gibt es nicht bei der Dritten, denn nun setzte eine Schwächephase ein. Kein Mensch wusste warum der HSV nun Nerven zeigte. Die Heidenauer Kollegen freute es und sie bedankten sich mit 6 Toren in Folge und dem Ausgleich zum 20:20. Die Partie spitze sich etwas zu, doch die Unparteiischen Felix Pusch und Stefan Weiße hatten alles sehr gut im Griff. Leider kassierte genau in dieser Phase „Kochi“ eine Rote Karte und somit konnte er seiner Truppe die letzten 12 Minuten keine aktive Unterstützung geben. „Fränki“ Koppen beorderte „Baumi“ umgehend auf die rechte Rückraumposition und diese taktische Maßnahme erwies sich als Goldgriff. Er konnte neben seinen sehenswerten Treffern auch „Lars“ und „Ulle“ erfolgreich in Szene setzen. Auf der anderen Seite agierten „Ralle“ und „Plotza“ erfolgreich und hinten wurde dicht gemacht. Die Gäste fanden kein probates Mittel gegen diese Deckung und den überragenden Keeper Ralf Paragenings. Er sicherte letztlich auch mit seinen Paraden in beiden Spielhälften diesen Sieg und die Punkte 6 und 7 für den HSV Dresden.
Es waren aktiv: Ralf, Flosse; Baumi (8), Fränki (1), Otto, Plotza (2), Ralle (6), Kochi (9/6), Fobi (1), Andre, Ulle (1), Lars (2)
Mario Ottomann
Verdient zum Sieg …
gelangten die Oldies im Spiel der Bezirksliga gegen die junge Heidenauer Truppe. Brisant, dass beim HSV mit Ralf Paragenings ein Mann im Tor stand, der bis vor Kurzem noch Spielertrainer bei den Gästen war. Um es vorweg zu nehmen, er bot eine klasse Leistung gegen seinen alten Verein. Beim Auftritt der HSV-Mannen sieht man immer mehr die Handschrift von Trainer Frank Koppen. Diszipliniert und couragiert zeigt die Mannschaft, was in ihr steckt. Technisch ohnehin gut beschlagen, zeigen die Routiniers nunmehr über fast 60 Minuten ansprechenden Handball. Der in der Vergangenheit öfters gesehene kräfte- und konzentrationsmäßige Abbau gehört wohl zu den Akten. Die Mischung aus alt/jung bewährt sich und versetzt die Mannschaft in die Lage, jedem Gegner das Leben schwer zu machen. Auch wenn es gegen Ende der Partie die eine oder andere Lücke in der Deckung gab, insgesamt boten die HSV-Spieler den anstürmenden Gästen ordentlich Paroli. Und was durchkam, naja, da stand eben der Torwart. Im Angriff macht es einfach Spaß den Baumgarten, Herrmann, Fobe und Koch, assistiert von ihren Mitstreitern, zuzuschauen. Da glänzt der Lack noch gehörig. Mit fast traumwandlerischer Sicherheit verwandelt Rechtsaußen Marko Baumgarten aus unmöglichsten Winkel, werden im Aufbau, ob im Sprungwurf oder verdeckt aus dem Stemmschritt, die Bälle Richtung Tor auf die Bahn gebracht. Da schnalzt der Betrachter mit der Zunge. Und über Andreas Koch zu referieren, das ist Wasser in die Elbe getragen. Wie eh und je macht er „keine Gefangenen“ und strebt mit unglaublichen Einsatz den Erfolg an. Als er nach einer unglücklichen Strafwurfausführung Rot sah, Kopftreffer für den gegnerischen Torwart, bei ihm ging es Gott sei Dank nach einer kleinen Pause weiter, sprangen andere wie Ulf Wittstock, Frank Thorandt oder Mario Ottomann ein und leisteten ihren Beitrag zum am Ende verdienten Erfolg in einer bis zuletzt spannenden Partie.
cd
Spielbericht
Bezirksliga Männer 21.01.2012
TSV Radeburg – HSV Dresden III 37:21 (17:11)
Chancenlos beim Tabellenführer
Nach zwei erfolgreichen Spieltagen kehrten die Männer vom HSV Dresden III zurück auf den Boden der Tatsachen. Eine deutliche Niederlage beim Tabellenführer gaben den Grund dafür. Dabei begannen die ersatzgeschwächten Dresdner (ohne Franke, Wittstock, Grießbach, Mohr, Thorandt) durchaus verheißungsvoll. Radeburg ging zwar stets mit einem Treffer in Führung, aber der HSV konnte meist sofort im Gegenzug ausgleichen. Der Dresdner Rückraum wirkte sehr beweglich und ideenreich und war so von den Einheimischen schwer auszurechnen. Die Abwehr festigt sich von Spiel zu Spiel und Flosse zeigte eine starke Leistung speziell im ersten Abschnitt. Drei etwas umstrittene Entscheidungen der Unparteiischen zwischen Minute 20 und 30 brachten den Dresdnern die erste Unterzahl im Spiel, den Radeburgern ein paar Ballgewinne zu viel und somit auch die 17:11 Halbzeitführung. Da helfen keine Diskussionen, die Entscheidungen wurden so getroffen und der Spielverlauf stand auf dem Kopf.
Die Minuten vor dem Seitenwechsel hinterließen auch im zweiten Abschnitt ihre Wirkung. Ohne Ideen, ohne Emotionen und ohne Glück agierten die Gäste und gerieten somit immer weiter in Rückstand. Die Bemühungen waren da, aber wie sagte man schon in der Schule? Genau dieser Satz sollte nicht in der Beurteilung stehen. Der souverän aufspielenden Tabellenführer setzte durch sein starkes Konterspiel, welches die Dresdner im ersten Abschnitt fast komplett unterbinden konnten, die Treffer wie Nadelstiche ins HSV-Gehäuse. Diese Spielhälfte gaben die Dresdner mit 10:20 deutlich aus ihren Händen und somit auch das komplette Spiel. Wieder einmal konnten die HSV-Männer keinen Punkt aus Radeburg entführen. Es scheint, wie verhext. Der Sieg geht für die Gastgeber klar in Ordnung!
Mario Ottomann
HSV Dresden II: Floßmann, Paragenings; Ottomann, Baumgarten (2), Herrmann (6), Hoba (2), Fobe (3), Müller, Koch (8/2), Koppen
Spielbericht
Bezirksliga Männer 29.01.2012
HSV Dresden II – HC Sachsen Neustadt/Sebnitz 29:25 (15:15)
SOS gefunkt - zwei Punkte geholt
Schon vor dem Spiel herrschte akute Personalnot. Mit Kochi, Otto, Lars, Ulle & Chrisch fehlten eine Hand voll Spieler. Ralle, Fränki & Plotza gingen angeschlagen in die Partie. Trainer Koppen aktivierte Mathias Bunzel aus der 4. Mannschaft und zog sich auch selbst nochmal das Trikot an.
In der Anfangsphase der Partie fand der HSV sehr schnell ins Spiel und ging fulminant mit 7:1 in Führung. Die lasche Gangart des HCS wurde knallhart bestraft. Dummerweise verletzte sich Ralle und der HCS kam so langsam auf Touren. Beim 10:10 Mitte der ersten Halbzeit begegneten sich die Mannschaften wieder auf Augenhöhe. Aber hier war schon zu sehen, dass sich Neustadt im Positionsspiel gegen den HSV Abwehrverband schwer tat. Aber die gut vorgetragenen Konter der Gäste bereiteten uns Probleme. Zur Halbzeit brachten beide Mannschaften 15 Tore auf die Anzeige.
In der Pause wurde der Schlachtplan für die zweite Hälfte ausgegeben. Vorne konzentriert weiter spielen und schnelle Konter verhindern. Neustadt sollte in den Positionsangriff gezwungen werden. Bruder wurde kurzerhand vom Torhüter zum Feldspieler transformiert und Trainer Koppen bereitete sich auch auf einen möglichen Einsatz vor. Der HSV Dresden setzte die Maßgaben gut um und ging auch prompt wieder in Führung. Es gelang dem HSV ein Polster von 2-3 Toren aufzubauen. Neustadt kam über die gesamte zweite Halbzeit nicht mehr als auf 2 Tore heran. Entweder fand man im Angriff die passende Antwort in Form von Toren oder in der Abwehr wurden Tore verhindert. Baumi & Fobi waren von der Neustädter Abwehr nicht zu halten und kamen summiert auf 20 Tore. Aber auch der Rest der Combo überzeugte mit unbändigen Willen und Leidenschaft. Der am Kreis agierende Bruder schmiss sich in jede sich bietende Lücke und Trainer Koppen ackerte in der Abwehr. Eine Manndeckung in den Schlussminuten war der letzte Versuch des HCS, das Spiel noch zu kippen. Aber mit viel Routine nutzte man die offenen Räume und kam zu leichten Toren. Der angeschlagene und betagte HSV-Kutter, der aufgrund der Personalnot schon SOS funkte, versenkte die junge Fregatte aus Neustadt/Sebnitz mit 29:25.
Mit einer Rückrundenbilanz von 6:2 Punkten ist man auf einem guten Weg. Der Anschluss an das Mittelfeld ist geschafft. Jetzt heißt es in den nächsten zwei Wochen Kräfte sammeln, um frisch und frei nach Lommatzsch zu reisen.
Chrisch
HSV Dresden III: Bruder (1), Flosse; Baumi (14), Fobi (6), Bunzel (1), Plotza (4), Andre (3), Fränki, Ralle, Gurke, Spielertrainer Koppen
Spielbericht
Bezirksliga Männer 11.02.2012
SSV Lommatzsch – HSV Dresden III 29:30
Mannschaftsschwein gefüllt, zwei Punkte geholt
Samstag der 11. Februar. Treffpunkt 15:30 Uhr zum Auswärtsspiel nach Lommatzsch. Alle sind pünktlich. Alle? Nein, einer muss direkt von Zuhause abgeholt werden. Hierbei wurde festgestellt dass der Ausdruck „Bin auf dem Weg“ einer Zeiteinheit von 5 Minuten entspricht. Betrachtet man die 5 Minuten weiter, stellt man fest, dass diese besonderen Einfluss auf den Füllstand des Mannschaftsschweins haben. Besonders im Zeitbereich T (Treff Halle) - S (Spielbeginn), so dass die 2 Euro die 7 Person wegen 5 Minuten Verspätung entrichten mussten = 1 Thorandt entsprechen. So viel wissenschaftliches Beiwerk dazu.
Nachdem man in Lommatzsch die Halle gefunden und alle Spieler sich mit Salbe, Tape und sonstigen Hilfsmitteln versorgt hatten, war man bereit, die Scharte aus dem Hinspiel auszuwetzen. Otto & Jürgen vertraten den abwesenden Head-Coach Koppen. Des Weiteren musste der HSV auf die Koch´s verzichten (Tobias Koch wurde tatsächlich in den letzten Wochen in einer Handballhalle gesehen).
Der Start ins Spiel war trotz aller Motivation sehr zäh. In der Abwehr wurde der Gegner auf dem besten Weg zum Tor eingewiesen und im Angriff der Torwart auf der Flucht erschossen. Unnötiger Weise lag man in der 10. Minute 4:8 zurück. Nach schwachen Anfangsminuten fing sich der HSV und arbeitete sich Stück für Stück heran. Man konnte sogar beim Gang in die Kabine eine 1-Tore-Führung mitnehmen.
Die Message in der Halbzeit war klar formuliert, das Spieltempo weiter verschleppen, Angriffe überlegt ausspielen, Tempogegenstöße verhindern und in der Abwehr aggressiv gegen den Mann arbeiten. Baumi stellte im Huddle nochmal alle auf Sieg ein. Die zweite Halbzeit war an Spannung kaum zu überbieten. Bis zum 27:27 gab es ständige Führungswechsel und beide Mannschaften schenkten sich nichts. Aber 5 Minuten vor Schluss konnte sich der HSV mit 2 Toren absetzen. 1 Minute vor Schluss führte man mit einem Tor und hatte den Ball. Lommatzsch versuchte mit einer Manndeckung den Ball zurück zu gewinnen. Durch cleveres Passspiel wurde wertvolle Zeit von der Uhr genommen. Als dann Plotza an den Ball kam und sich kein Mitspieler frei lief, landete der Ball beim Gegner. Lommatzsch wurde aber zu einem ungünstigen Wurf gezwungen und der Sieg war in Sack und Tüten auf den Weg nach Dresden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung machte diesen Sieg möglich. Aus der Gruppe ragte sicher Lars heraus, der am Kreis ständig Unruhe stiftete, sicher im Abschluss war und im Abwehrverband den Fels in der Brandung darstellte. Kleiner Wermutstropfen war die schwere Verletzung eines Lommatzscher Spielers, der beim Konter unglücklich mit dem Torwart zusammen stieß. Auf diesem Wege gute Besserung. Für den HSV geht es in 2 Wochen weiter gegen die SG Zabeltitz/Großenhain. Hier soll die Rückrundenbilanz von 8:2 Punkten weiter ausgebaut werden.
Chrisch
HSV Dresden: Bruder, Baumi (4), Fränki, Otto, Plotza, Ralle (6), Fobi (4), Lars (8), Chrisch (6), Ulle (2), Andre‘, MV: Jürgen








